Kurt-Kurt Aktuell

Kurt-Kurt
Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit
nach oben

präsentiert die Ausstellungsreihe sans papiers - Das Leben ist eine Reise

Teil 1
Borjana VentzislavovaWE SHALL OVERSWIM
EröffnungDonnerstag, 26.05.2016 um 19 Uhr
Ausstellung26.05. - 11.06.2016
Öffnungszeiten


Do – Sa, 16 - 19 Uhr und nach Vereinbarung
Ortstermin Moabit vom 03. - 05.06.: Fr 16 - 21 Uhr, Sa und So 14 - 19 Uhr
Artist Talk04.06.2016 um 17 Uhr
Ausstellung26.05. - 11.06.2016
Special Screenings


täglich 21 – 24 Uhr in den Schaufenstern von Kurt-Kurt, Lübecker Str. 13 und Open Space LS43 in der Lübecker Str. 43


WE SHALL OVERSWIM?

Wo oder was ist Zuhause?
Diese Frage steht im Mittelpunkt der multimedialen Installation WE SHALL OVERSWIM von Borjana Ventzislavova. Die für die Thematisierung und Überwindung von Grenzen bekannte Künstlerin zeigt ihre Suche nach verschiedenen Perspektiven auf Zuhause durch 15 Erzählungen von Migrant_Innen auf grenzauflösende Weise:
Auf verschiedenen Bildschirmen sind Menschen im Wasser zu sehen, die in ihrer Muttersprache die Migrationsgeschichte eines Anderen erzählen. Aus einem chaotischen Stimmengewirr von 15 verschiedenen Sprachen entsteht bei Annäherung Ordnung vor den einzelnen Monitoren, die mit Kopfhörern eine zweite Audioebene in Englisch anbieten.
Das die Menschen umgebende Wasser kontrastiert als grenzenloses, immer gleiches Element in Raum und Bild die für jeden Menschen einzigartige und subjektive Antwort auf die Frage nach Grenzerlebnissen und der daraus resultierenden Empfindung von Zuhause.
Ventzislavova berührt mit ihrer Installation, die ab 21 Uhr auch die Barriere zwischen Innen und Außen überschreitet und von der Straße aus auf den Schaufenstern der Projekträume Kurt-Kurt und Open Space LS43 zu sehen sein wird, Überlegungen zu anthropologischen Konstanten:
Zu geographischen/nationalen Grenzen und globalen Migrationsbewegungen, individuellen Erfahrungen und politischen Systemen, geo-sozialen Unterschieden und europäischer Identität - und zu dem individuellen Bedürfnis nach einem Zuhause.
Was wie eine Reaktion Ventzislavovas auf die gegenwärtigen Flüchtlingsbewegungen wirkt, ist jedoch eine Arbeit aus dem Jahr 2008 - deren Zeitlosigkeit und zugleich immer wieder erneuerbarer Aktualitätsbezug werden durch ihre Inszenierung in Berlin 2016 überdeutlich und lassen so schließlich auch die Grenzen zwischen konkreten Ereignissen und universellen Phänomenen verschwimmen.
Borjana Ventzislavova wurde in Sofia geboren, studierte Informatik an den Universitäten in Sofia und Wien und graduierte 2005 in der Studienrichtung „Visuelle Mediengestaltung / Digitale Kunst“ an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Sie lebt und arbeitet in Österreich und Bulgarien und beschäftigt sich in ihrem künstlerischen Schaffen mit den Themen Identität und Kollektivität, Marginalisierung von Individuen und unterschiedlicher sozialer Gruppen, Migration und Zusammenleben.
Darsteller_innen: Elli Brumen, Ingunn St. Svavarsdottir, Lucian Peterca, Oleg Mavromatti, Melisa Maida, Zaneta Schmiedale, Alexander Kwale, Gabriele Heller, Rene Beekman, Vulcho Kamarashev, Alessandro Vincentelli, Violeta Januskievica, Cecilia Stenbom, Zuzana Hruskova and Gareth Harding
Die Videoarbeit WE SHALL OVERSWIM wurde gefördert von: ISIS Arts (UK), BMUKK (AT)
Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds Mitte von Berlin, der Senatskanzlei Berlin - Kulturelle Angelegenheiten und dem Bundeskanzleramt Österreich.
Sie wird unterstützt mit Technik von cine+ und ist eine Kooperation mit dem Projektraum Open Space LS43.

      |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Informationen zur Ausstellungsreihe
sans papiers – Das Leben ist eine Reise
Ein Projekt von Simone Zaugg und Pfelder im Kurt-Kurt | Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit
(sans papiers = wörtlich: „ohne Papier(e)“, bezeichnet als Begriff Immigranten ohne legalen Status und ohne offizielle Dokumente)
Das Kunstprojekt sans papiers – Das Leben ist eine Reise hat einen transdisziplinären Charakter und arbeitet mit Protagonist_innen zusammen, die auf unterschiedlichsten Ebenen eigene Erfahrungen mit dem Thema Migration und Flucht, mit „sans-papiers“ (also mit Menschen ohne Status und ohne offizielle Papiere und Dokumente) gemacht haben. Die zweijährige Projektreihe, initiiert und kuratiert von Simone Zaugg und Pfelder, manifestiert sich mit Ausstellungen, Interventionen, Vorträgen, Diskussionen, Dinner-Lectures, Lesungen und Interventionen im Projektraum Kurt-Kurt | Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit und kontextbezogen auch in Flüchtlingsunterkünften oder im öffentlichen Raum. Formal fokussiert das Vorhaben zudem künstlerische Positionen, die ohne das Medium Papier, also installativ, performativ, direkt auf die Wand, digital, mit Sound, Film u.a. arbeiten. Die Ausstellungsreihe ist in drei Teilen konzipiert. Im Teil 1 werden ab Ende Mai 2016 Künstler_innen präsentiert, die in ihrer Biographie Erfahrungen mit Migration und Flucht gesammelt haben, die aber mittlerweile neue Wurzeln in Berlin geschlagen und sich in der Kunstszene Berlins etabliert haben oder in ihrem Schaffen alte und neue Identitäten, Heimaten und Lebensformen hinterfragen, kombinieren und künstlerisch apostrophieren. Für Teil 2 werden Künstler_innen kontaktiert, die erst seit kurzer Zeit in Berlin angekommen sind und in diesem Sinne einerseits Flüchtlinge, andererseits aber auch neue Protagonist_innen auf dem Feld der Berliner Kunstszene sind. Sie kamen hier an, ohne Papiere, sans papiers, und ohne Werk. Schwerpunkt des zweiten Teils bilden deshalb drei Dinner-Lectures von neu angekommenen „sans papiers“ Künstler_innen, die sich und ihre Arbeit ab Januar 2017 einem breiteren Publikum vorstellen. In Teil 3 werden ab Sommer 2017 drei Tandems von Berliner Künstler_innen und den drei in den Dinner-Lectures präsentierten Künstler_innen neue, situations- und in diesem Sinne auch ortsbezogene Projekte entwickeln, die mit den Kuratoren von Kurt-Kurt realisiert und in den Räumen von Kurt-Kurt, den Räumen von Kooperationspartnern oder im öffentlichen Raum präsentiert werden.
Nach den Erfahrungen des letzten dreiviertel Jahres als direkte Nachbarn des Lagesos an der Turmstraße will der Projektraum Kurt-Kurt dieser Situation auf einer künstlerischen Ebene begegnen und Wege, Potentiale, Chancen und die Notwendigkeit eines integrativen Diskurses über „unsere gemeinsame“ Sprache, die Sprache der Kunst, aufzeigen. Im Zentrum steht die Kunst, der künstlerische Dialog und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe, damit Chancen und eventuell auch Risiken mit schon länger angekommenen und gerade erst ankommenden Protagonist_innen der Kunst erprobt, durchleuchtet, hinterfragt, bearbeitet und der Öffentlichkeit präsentiert werden können.
Das Projekt sans papiers – Das Leben ist eine Reise schafft Begegnungen, ermöglicht Zusammenarbeit und Austausch, setzt sich mit Möglichkeiten eines gesellschaftsverändernden Prozesses auseinander, stößt politische Debatten an, mit dem Ziel, die Aufteilung in «sie» und «wir» zu überwinden. Es entwickelt Strukturen zur Aneignung von Raum und Platz, Aneignung von gesellschaftlichen und künstlerischen Möglichkeiten und Aneignung von Strategien des Überlebens an einem neuen Ort.
Schauen, Denken, Sprechen und Arbeiten als eine gemeinschaftliche Erfahrung. Künstler und Besucher treffen im Projektraum Kurt-Kurt aufeinander, weil sie sich an Orten wie z.B. Damaskus, Aleppo oder Bagdad nicht mehr treffen können.
Programm und beteiligte Künstler_innen
Das Projekt sans papiers – Das Leben ist eine Reise setzt sich aus einer dreiteiligen Präsentationsreihe und einem umfassenden Teil mit Rahmenveranstaltungen zusammen.

Teil 1.1 bis 1.3
Drei Ausstellungen mit bereits in Berlin etablierten Künstler_innen zum Thema Flucht und Migration

Teil 1.1. | Ausstellung 26.05. - 11.06.2016
Borjana Ventzislavova/BUL „We shall overswim“ (http://www.borjana.net/)

Teil 1.2 | Ausstellung 07.07. - 23.07.2016
Hans HS Winkler/GER (http://www.hswinkler.de/Hans_Winkler/index.html)
Manaf Halbouni/SYR (http://www.manaf-halbouni.com/)
Mona Hatoum/PAL (http://www.tate.org.uk/whats-on/tate-modern/exhibition/mona-hatoum)

Teil 1.3 | Ausstellung 13.10. - 05.11.2016
Anri Sala/ALB (http://www.hauserwirth.com/artists/26/anri-sala/biography/)
Lerato Shadi/RSA (http://www.lerato-shadi.net/)
Khaled Barakeh/SYR (http://khaledbarakeh.com/)

Teil 2 | Januar, Februar und März 2017
Drei Dinner-Lectures von geflüchteten und neu in Berlin angekommenen Künstler_innen

Teil 3 | ab Juni 2017
Drei Ausstellungen/Tandempräsentationen von in Berlin etablierten und geflüchteten Künstler_innen

Weitere Infos zu den Rahmenveranstaltungen und zum aktuellen Programm siehe:
http://www.kurt-kurt.de/

Kurt – Kurt | Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit
Der Projektraum Kurt-Kurt wird 2016 zehn Jahre alt. Nachdem er in seinen ersten vier Jahren mit Projekten im öffentlich Raum von Moabit schnell, sichtbar, professionell und auf internationalen Füssen das Laufen lernte, ist er in den Folgejahren mit seinen Ausstellungsprojekten, Festivals, Diskussionen im Rahmen von Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit seinem Anspruch treu geblieben, Kunst im umgebenden Stadtraum zu verorten, die Menschen aus der Nachbarschaft anzusprechen, auszustellen und in den künstlerischen Dialog zu integrieren und neben der Zusammenarbeit und dem Austausch mit dem direkten Umfeld immer auch über Stadt- und Landesgrenzen hinweg international zu agieren und mit Kunstschaffenden zu kooperieren.
Politische Themen und politische Kunst sind für Kurt-Kurt und seine Initiatoren, Simone Zaugg und Pfelder, immer Teil der Arbeit im Sinne Kurt Tucholskys: Dass wir unseren Blick schärfen und der Gegenwart wach und kritisch begegnen, sie durchleuchten und reflektieren, bevor wir etwas in künstlerischer Form präsentieren und zur Diskussion stellen. In diesem Sinne sind wir überzeugt, dass Kunst nicht vordergründig politisch sein muss, sondern dass Kunst, die mit offenen Augen anderen Menschen die Augen öffnet, eine starke Aussagekraft und eine politische Wirkung hat.
Deshalb ist es unser Ziel, mit Künstler_innen zusammenzuarbeiten, die sich dieser Herausforderung der aktuellen und sehr akuten und brisanten politischen Situation grundsätzlich in ihrem Schaffen stellen und diese nicht themenbezogen illustrieren, sondern in ihrer eigenen künstlerischen Sprache in überzeugende, unter die Haut gehende Interventionen, Bilder, Videos, Soundarbeiten etc. übersetzen.

Kontakt
Kurt-Kurt
Kunst und Kontext im Stadtlabor Berlin-Moabit
Ein Projekt von Simone Zaugg und Pfelder im Geburtshaus von Kurt Tucholsky
Lübecker Str. 13
10559 Berlin
Tel.: 030-397 46 942
 
 

Kurt-Kurt
Art and Context in the City Lab Berlin-Moabit | www.kurt-kurt.de

presents the series of exhibitions ans papier – Das Leben ist eine Reise without papers - Life is a Journey

Teil 1
Borjana VentzislavovaWE SHALL OVERSWIM
Opening Thursday, 26.05.2016, 7p.m.
Exhibition26.05. - 11.06.2016
Opening times


Thurs – Sat, 4p.m. - 7p.m. and by appointment
Ortstermin Moabit from 03. - 05.06.: Fr 4p.m. - 9p.m., Sat and Sun 2p.m. - 7p.m.
Artist Talk 04.06.2016 at 5p.m.
Exhibition 26.05. - 11.06.2016
Special Screenings


daily 9p.m. - midnight in the Kurt-Kurt window, Lübecker Str. 13 and Open Space LS43, Lübecker Str. 43


WE SHALL OVERSWIM?

Where or what is home?
This is the central question of the multi-media installation, WE SHALL OVERSWIM, by Borjana Ventzislavova. The artist, known for work that tackles the subject of borders and the overcoming of them, is showing her search for different perspectives on home through the stories of 15 migrants in a way that dissolves borders.
People in water can be seen on monitors. In their own language, they relate the migration stories of others. From the chaotic babble of 15 different languages, order appears as one nears individual monitors, which each have a second soundtrack in English.
The water surrounding the people as a boundless, always identical element in space and image stands in contrast to the individual and subjective answers that each person has to the question of border experiences and the resulting feelings about the home.

Ventzislavova’s installation, which also crosses the barrier between inside and out when it can be seen through the windows of Project Space Kurt-Kurt and Open Space LS43 from 9p.m., touches on considerations of anthropological constants:
geographical/national borders and global migrations, individual experiences and political systems. geo-social differences and European identity - and the individual need for a home. What appears to be Ventzislavova’s reaction to the current refugee situation is, however, a work from 2008. Its timelessness and at the same time constantly renewable relationship to current events are blatantly obvious through her staging of it in Berlin in 2016, and ultimately also allow the borders between concrete events and universal phenomena to dissolve.

Borjana Ventzislavova was born in Sofia, studied IT at Sofia and Vienna Universities, and graduated in 2005 with a degree in ‘Visual Media Design / Digital Art’ from Vienna University of Applied Arts. She lives in Austria and Bulgaria. Her works deal with the themes of identity and collectivity, the marginalisation of individuals and different social groups, migration and coexistence.

Perfomer: Elli Brumen, Ingunn St. Svavarsdottir, Lucian Peterca, Oleg Mavromatti, Melisa Maida, Zaneta Schmiedale, Alexander Kwale, Gabriele Heller, Rene Beekman, Vulcho Kamarashev, Alessandro Vincentelli, Violeta Januskievica, Cecilia Stenbom, Zuzana Hruskova and Gareth Harding The video work WE SHALL OVERSWIM was funded by: ISIS Arts (UK), BMUKK (AT)

The exhibition is supported by the District Cultural Fund, Berlin-Mitte, the Senate Chancellory - Cultural Events and the Federal Chancellery of Austria. It is supported technically by cine+ and is a cooperation with the project room, Open Space LS43

      |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Information about the series of exhibitions:
sans papier – Das Leben ist eine Reise
without papers - Life is a Journey
A project by Simone Zaugg and Pfelder in Kurt-Kurt | Art and Context in the City Lab Moabit
(‘sans papiers’ literally means without paper(s) and is a term used to describe immigrants without legal status and without legal documents)
The art project, without papers - Life is a Journey, is transdisciplinary in approach and involves protagonists who have themselves experienced migration and flight at different levels, some of them also ‘without papers’. The two-year project, initiated and curated by Simone Zaugg and Pfelder, takes the form of exhibitions, lectures, discussions, dinner lectures, readings and interventions in the Project Space Kurt-Kurt | Art and Context in the City Lab Moabit, and contextually in refugee accommodation or in public spaces. In addition, the project focuses on artistic positions that do not rely on paper - installation, performance, direct on the wall, digital, with sound, film, etc.

The series is conceived in three parts. In Part 1, from the end of May 2016 artists will be shown who have experienced migration and flight and who have since set down roots in Berlin and established themselves in the Berlin art scene, or artists who question, combine and artistically focus on old and new identities, homelands and ways of living.
In Part 2, artists will be contacted who have recently arrived in Berlin and are in this sense both refugees and new protagonists within the Berlin art scene. They have come without papers, sans papiers, and without work. This part consists of three dinner lectures from newly arrived ‘without papers’ artists who will present themselves and their work to a wider audience from January 2017.
Part 3 takes place from the summer of 2017 with three tandems consisting of the three dinner lecture artists and three Berlin artists who will develop new situations, and in this sense site-specific projects, with the curators of Kurt-Kurt which will be presented in the Kurt-Kurt rooms, in spaces from cooperation partners or in public spaces.
With the experience of being direct neighbours with Lageso on Turmstraße for the last nine months, the Project Space Kurt-Kurt wants to connect with this situation on an artistic level and identify and present ways, potentialities, chances and the necessity for an integrated discussion about our ‘common language’, the language of art. Central to this is art, artistic dialogue and collaboration on an equal footing, so that chances and eventually also risks with long-established and recently arrived art protagonists are tested, examined, questioned, worked on and presented to the public.
The project, without papers - Life is a Journey, creates encounters, enables collaborations and exchanges, tackles the possibilities of society-changing processes, and activates political debates with the aim of overcoming the division into ‘us’ and them’. It develops structures for the occupation of space and room, the acquisition of social and artistic possibilities and the adoption of survival strategies in a new place.
Looking, thinking, speaking and working as common experience. Artist and visitors meet in Project Space Kurt-Kurt because they can no longer meet each other in places like Damascus, Aleppo or Baghdad.
Programme and participating artists
DThe project, without papers - Life is a Journey, consists of a series of three presentations and a broad range of associated events.

Part 1.1 - 1.3
Three exhibitions with artists established in Berlin on the subject of migration and flight.

Part 1.1 | Exhibition 26.05. - 11.06.2016
Borjana Ventzislavova/BUL „We shall overswim“ (http://www.borjana.net/)

Part 1.2 | Exhibition 07.07. - 23.07.2016
Hans HS Winkler/GER (http://www.hswinkler.de/Hans_Winkler/index.html)
Manaf Halbouni/SYR (http://www.manaf-halbouni.com/)
Mona Hatoum/PAL (http://www.tate.org.uk/whats-on/tate-modern/exhibition/mona-hatoum)

Part 1.3 | Exhibition 13.10. - 05.11.2016
Anri Sala/ALB (http://www.hauserwirth.com/artists/26/anri-sala/biography/)
Lerato Shadi/RSA (http://www.lerato-shadi.net/)
Khaled Barakeh/SYR (http://khaledbarakeh.com/)

Part 2 | January, February and March 2017
Three dinner lectures with refugees and newly arrived artists in Berlin

Teil 3 | from June 2017
Three exhibitions/tandem presentations by established Berlin artists and refugee artists.

For further information on the special events and current programme see:
http://www.kurt-kurt.de/

Kurt – Kurt | Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit
In 2016 the Project Space Kurt-Kurt is ten years old. After quickly, visibly, professionally and internationally finding its feet in the first four years with Projects in Public Spaces in Moabit, it remained true to its aims in the following years with exhibition projects, festivals, and discussions within the framework of Art and Context in the City Lab Moabit. It located art in surrounding city places, communicated with, involved and integrated members of the community into the artistic dialogue, and in addition to this collaboration and exchange with its immediate vicinity, also acted beyond city and national boundaries to cooperate with artists on an international level.
For Kurt-Kurt and its founders, Simone Zaugg and Pfelder, political themes and political art have always been a part of its agenda in Kurt Tucholsky’s sense: that we sharpen our gaze and encounter the present consciously and critically, examine and reflect upon it before we present something in artistic form for discussion. In this sense, we are convinced that art must not be primarily political, rather that art that with open eyes opens the eyes of others has strong powers of expression and a political effect.
It is therefore our aim to work with artists whose work is based on this challenge of the current and very acute and explosive political situation, not to illustrate it but to translate it in their own artistic language into convincing, emotionally effective interventions, images, videos, sound works, etc.
Deshalb ist es unser Ziel, mit Künstler_innen zusammenzuarbeiten, die sich dieser Herausforderung der aktuellen und sehr akuten und brisanten politischen Situation grundsätzlich in ihrem Schaffen stellen und diese nicht themenbezogen illustrieren, sondern in ihrer eigenen künstlerischen Sprache in überzeugende, unter die Haut gehende Interventionen, Bilder, Videos, Soundarbeiten etc. übersetzen.

Contact
Kurt-Kurt
Art and Context in the City Lab Berlin-Moabit
Lübecker Str. 13
10559 Berlin
Tel.: 030-397 46 942